Was beachten beim Hundebett?

Hundebett

Inhaltsverzeichnis

Der Mensch schläft im Durchschnitt acht Stunden pro Nacht. Das ist gut ein Drittel unseres Lebens. Der Hund schafft noch mehr: Bis zu 17 oder 20 Stunden Schlaf im Hundebett ist für den Vierbeiner gar nichts ungewöhnliches. Während der Mensch meistens nur über ein einziges Bett verfügt, in dem er nächtigt, sind die Hundebetten in manchen Haushalten auf verschiedene Räume verteilt. Ein Grund mehr, über das Thema Hundebett einmal gründlich nachzudenken.

Fragen rund um das Hundebett

Wonach wählen Sie ein Hundebett aus? Ihr Vierbeiner kann Ihnen kaum eine Wunschliste mit auf den Weg geben und auch das Probeliegen gestaltet sich in den meisten Fällen etwas schwierig. Vielleicht steht zunächst einmal die Optik im Vordergrund. Jedenfalls für den Menschen. Ihr Hund wird sich über Fragen wie „welches Hundebett passt zur Einrichtung der Wohnung“ oder „welches Hundebett ist jetzt trendy?“ kaum Gedanken machen.

Auch die optische Abstimmung zwischen Hund und Hundebett oder die Farbe des Stoffes sind für die Fellnase sekundär. Farben wahrzunehmen ist ohnehin nicht die Stärke des Hundes. Interessanter ist für Ihren Vierbeiner der Ort, wo das Hundebett aufgestellt wird und die Größe der Schlafstätte.

Hier kommt Ihr Hund zur Ruhe

Stellen Sie das Hundebett an einem warmen und zugfreien Ort auf. Dieser sollte auch nach unten hin gut isoliert sein. Wenn die Bodenkälte bis in das Hundebett durchdringt, dann wird sich der Vierbeiner dort sicherlich nicht wohlfühlen. Stellen Sie das Bett so auf, dass es etwas Abseits vom Trubel der Menschen liegt. Ihr Hund neigt dazu, immer interessiert daran zu sein, was um ihn herum passiert. Vielleicht verfügt er sogar über einen ausgeprägten Schutzinstinkt und möchte seine Familie nicht alleine lassen.

Keinesfalls sollten Sie das Bett in einem frequentierten Durchgang aufstellen. Manche Hunde mögen es allerdings auch nicht, wenn sie von der Außenwelt völlig abgeschnitten sind. Wenn Ihr Hund seine neue Schlafstätte nicht annimmt, dann hat das nicht immer mit dem Hundebett selbst zu tun. Auch der Ort der Aufstellung kann die Ursache sein.

So schläft Ihr Hund gut in seinem Hundebett

Achten Sie auf die passende Größe des Hundebetts. Ihr Hund sollte sich gut in seiner Schlafstätte ausstrecken können. Er sollte sich aber auch nicht darin verlieren. Manche Hunde bevorzugen einen Rand mit leichter Erhöhung. Hier können Sie sich bequem ankuscheln und den Kopf anlegen.

Dieser Rand hat auch den Effekt, die Körperwärme gut zu reflektieren. Das sorgt für ein wohliges Gefühl und wirkt Krankheiten, wie etwa Spondylose und Arthrose entgegen.

Der Einstieg in das Hundebett

Ein bequemer Einstieg macht Hundebetten noch attraktiver. Im Idealfalle ist der Einstieg in das Hundebett etwas abgesenkt. Vor allem ältere Hunde mit Erkrankungen des Bewegungsapparats haben manchmal Probleme, in das Hundebett einzusteigen. Da kann auch das bequemste Hundebett zur Stolperfalle werden.

Die richtigen Materialien für Hundebetten

Ihr Hund freut sich über atmungsaktive Materialien im Hundebett. Diese helfen dabei, dass es zu einem Hitzestau gar nicht erst kommt. Sie beugen auch der Bildung von Feuchtigkeit vor. Das haben Hunde überhaupt nicht gerne. Achten Sie auch darauf, dass sich die Materialien leicht reinigen lassen. Wie schnell das Bett verschmutzt hängt von den Gewohnheiten des Vierbeiners ab. Vielleicht legt er sich direkt nach dem Spaziergang mit schmutzigen Pfoten in seine Schlafstätte? Oder er nimmt seinen Snack mit ins Bett? Da sind hässliche Flecken vorprogrammiert.

Klassisches Kunstleder lässt sich gut reinigen und auch bei Velourstoffen ist die Reinigung meistens kein Problem. Es gibt auch innovative Stoffe, die das Reinigen noch etwas einfacher machen. Doch kein Überzug reinigt sich selbst. Sie müssen schon etwas Zeit investieren, um das Hundebett schön sauber zu halten.

Der Geruch des Hundebetts

Die Nase des Hundes ist unvergleichlich. Das kann Segen oder Fluch im gleichen Maße sein. So ist es für Ihren Vierbeiner überhaupt kein Problem einen verloren gegangenen Socken zu finden. Aber gleichzeitig fühlt er sich in einem Hundebett, das nach Chemie riecht überhaupt nicht wohl. Auch wenn wir Menschen einmal überhaupt nichts riechen können, Ihr Hund nimmt das viel deutlicher wahr. Ideal ist es, wenn Ihr Hund in der Tierbedarf-Handlung einmal probeliegen kann.

Vielleicht haben Sie aber auch ein Widerrufsrecht bei einer Online-Bestellung, wenn Ihr Vierbeiner sein neues Bett nicht riechen kann? Legen Sie auch eine gewisse Vorsicht an den Tag bei Produkten, die aus dem fernen Osten importiert wurden. Wenn diese nach chemischen Mitteln riechen, die selbst für die menschliche Nase unangenehm sind, dann brauchen Sie sich nicht darüber zu wundern, wenn Ihr Hund sich darin nicht niederlegen möchte.

Die inneren Werte eines Hundebetts

Werfen Sie auch einen Blick auf die inneren Werte der neuen Schlafstätte. Lassen Sie sich ein Informationsblatt des Herstellers geben oder schauen Sie sich die entsprechenden Dokumente online an. Vor allem für alte und kranke Hunde ist das Füllmaterial entscheidend für seine Schlafqualität. Aber auch gesunde und junge Hunde bleiben länger agil, wenn die inneren Werte stimmen. Billige Schaumstoffe und Füllware führen dazu, dass dem Hund am nächsten Morgen alle Knochen schmerzen.

Da geht es unseren Vierbeinern nicht anders als uns Menschen. Statt Erholung wird die Ruhephase dann zur Belastung. Das führt zu steifen Gelenken, zu Rückenschmerzen und sogar zu Kopfschmerzen. Und da Ihr Hund nicht sprechen kann, können Sie nur mutmaßen, warum Ihr Hund so schlecht beieinander ist. Ein orthopädisches Hundebett kann eine gute Lösung sein, dem Vierbeiner das Schlafen noch angenehmer und bequemer zu machen. Hierbei passt sich die Schlafstätte den Körperkonturen des Vierbeiners an. Das sorgt für einen ganz besonders bequemen Schlaf.

 

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