Entspannung für den Hund

Entspannung

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Wir Menschen kennen das: Den ganzen Tag gibt es etwas zu tun, ständig stehen wir unter Strom. Hunde erleben das nicht anders, vor allem dann, wenn der Mensch voller Stress ist. Der Hund neigt dann dazu, sich entsprechend der Stimmung des Menschen anzupassen. Doch es gibt auch Wege, dem Hund etwas Entspannung zu gönnen.

Die konditionierte Entspannung

Die Technik, einem Hund sofort seine Erregung zu nehmen, wird als konditionierte Entspannung bezeichnet. Das ist ein Reflex, der zum gewünschten Verhalten führt. Im Normalfall wechselt der Hund in einer erregten Situation schnell vom „denkenden Zustand“ zum „reflexiven Zustand“. Die konditionierte Entspannung setzt sich das Ziel zu verhindern, dass der „Schalter“ vom Denken zum Reflex umgelegt wird.

Die Entspannung initiieren

Die konditionierte Entspannung gehört zu den Methoden der klassischen Konditionierung. Ein Signal wird mit dem entsprechenden Gefühl verknüpft. Dabei wird zunächst eine direkte Entspannung initiiert. Diese kann etwa durch Massieren, Streicheln oder Bürsten des Fells erreicht werden.

Alles, was Ihren Hund entspannt. Jeder Hund reagiert hier unterschiedlich. Beobachten Sie die Rute des Tiers und verfolgen Sie die Entspannung der Muskulatur des Kiefers und des Gesichts. Der Blick des Vierbeiners wird immer weicher. Irgendwann ist der Körper des Hundes so sehr entspannt, dass er sich zu Seite legen kann.

Finden Sie einen schnellen Zugang zur Entspannung. Es geht nicht darum, den Hund stundenlang zu streicheln.

Die Konditionierung

Denken Sie sich ein Schlüsselwort aus. Das kann „easy“ oder auch „Ruhe“ lauten. Sagen Sie das Wort, bevor sie mit der entspannenden Berührung beginnen. Der Hund lernt die Reihenfolge

  1. Wort
  2. Berührung
  3. Entspannung

Kennen. Die Konditionierung festigt sich. Nach einigen Übungen kann es gelingen, dass das Wort alleine schon den entspannenden Zustand beim Hund auslöst. Die Konditionierung ist gelungen.

Nutzen Sie die Konditionierung

Nun können Sie das auslösende Wort der Konditionierung auch im Alltag einsetzen. So etwa in Situationen, in denen sich Ihr Hund ganz besonders „aufgepeitscht“ verhält. Das kann etwa die Begegnung mit anderen Hunden während eines Spaziergangs sein. Oder bei der Witterung von Wild im Wald.

Sie können zur Unterstützung auch die direkte Entspannung einsetzen. Bringen Sie Ihren Hund durch die Konditionierung und das Streicheln wieder in den denkenden Zustand zurück. Je länger und öfter Sie die Entspannungsübung trainieren, desto leichter kann dies in schwierigen Situationen gelingen.

Unterstützende Reize

Sie können auch sogenannte „taktile“ Reize mit in die Übungen einbeziehen. Das kann etwa ein Stoffhalstuch sein oder auch eine besondere Decke. Oder Sie finden einen bestimmten Berührungspunkt. Auch Gerüchte haben für Hunde eine ganz besondere Bedeutung. Vielleicht finden Sie einen Duftstoff, der die Aufmerksamkeit Ihres Hundes auf besondere Weise weckt? Sie können auch diesen in die Hundeerziehung und das Training mit einbeziehen.

Flexibles Training

Vermeiden Sie es, den Trainingsplan auf zu starre Weise durchzusetzen. Dies vermindert meistens den Trainingserfolg. Nicht jeder Hund findet durch Berührung zur Ruhe. Bei manchen Hunden ist die Haut durch den ständigen Stress auch permanent gereizt.

Manche Hunde finden die besondere Nähe zum Menschen auch bereits unangenehm. Ob die Entspannung beim Hund gelingt, hängt nicht unwesentlich auch davon ab, ob der Mensch ebenfalls entspannt ist. Der Hund neigt dazu, in dieser Hinsicht zu einem Spiegelbild des Menschen zu werden.

 

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1 Kommentar zu „Entspannung für den Hund“

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