Berner Sennenhund: Der großformatige Schmusehund

Berner Sennenhund

Inhaltsverzeichnis

Ein großer Hund mit einem ruhigen Temperament: So kann der Berner Sennenhund mit wenigen Worten beschrieben werden. Ursprünglich wurde der Riese als „Dürrbächler“ nach einem Dorf im Kanton Bern benannt. Dieser Name konnte sich im Verlauf der Jahre aber nicht durchsetzen.

So sieht der Berner Sennenhund aus

Die Rüden erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern. Hündinnen werden 66 Zentimeter groß. Der Berner Sennenhund kann bis zu 50 Kilogramm schwer werden. Er hat stämmige Gliedmaßen und eine starke Muskulatur. Die Augen sind mendelförmig und dunkelbraun. Er hat ein langes und weiches Fell mit schwarzer Farbe und rotbraunem Brand. Dazu gibt es weiße Abzeichen an Kopf und Brust und häufig auch weiße Pfoten.

Einst ein Hofhund

Der Berner Sennenhund wurde früher in der ländlichen Schweiz als Hofhund eingesetzt. Er bewachte nicht nur die Herden, sondern auch Hof und Haus. Seine Kraft kam auch beim Transport von Milchkannen zum Einsatz. Die systematische Züchtung des Berner Sennenhunds begann im Jahre 1892. Seit 1910 ist das große Tier auch in Deutschland bekannt.

Das Wesen des Berner Sennenhundes

Die Gemütlichkeit steht dem Berner Sennenhund schon ins Gesicht geschrieben. Er wirkt auch auf den Menschen wie eine Beruhigungspille. Der Berner Sennenhund zeigt sich dem Menschen gegenüber sehr liebevoll. Der Berner Sennenhund freut sich über Streicheleinheiten und er bleibt nicht gerne alleine.

Er kann manchmal aber auch etwa zickig sein. Er überrascht den Menschen ganz gerne mit eigenen Ideen. Er trifft gerne instinktiv die richtigen Entscheidungen. Mit diesem großen Vierbeiner an Ihrer Seite wird es selten langweilig.

Unterwegs mit dem Berner Sennenhund

Das große Tier ist kein Leistungssportler und als Begleitung für Fahrradfahrer ist er deshalb kaum geeignet. Aber er verfügt über eine große Ausdauer. Gemütliche Wanderungen können für ihn gar nicht lang genug sein. Sie können ihn am richtigen Ort auch einmal von der Leine lassen: Sein Jagdtrieb ist nicht besonders stark.

Die Erziehung

Sie müssen Ausdauer, Einfühlungsvermögen und Konsequenz für die Erziehung eines Berner Sennenhundes mitbringen. Bei all seiner Sanftmütigkeit, er kann sich auch manchmal als regelrechter Chaot zeigen. Natürlich muss auch Ihre Wohnsituation zu dem großen Tier passen. Er braucht nun einmal viel Platz. Er freut sich auch, wenn Sie über einen großen Garten verfügen.

So pflegen Sie den Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund hat ein dichtes Haarkleid. Damit verträgt er die Kälte des Winters sehr gut. Die Hitze des Sommers bringt ihn allerdings manchmal zum Schwitzen. Nehmen Sie sich die Zeit, das Fell dreimal pro Woche. In der Zeit des Fellwechsels können Sie die Bürste täglich in die Hand nehmen.

Die Gesundheit

Eine stark proteinreiche Ernährung kann in der Wachstumsphase des großen Hundes zu Krankheiten führen. Wie viele große Hunde, so neigt auch dieser Hundzu Hüft- und Ellenbogenproblemen. Auch Magendrehungen und Nierenversagen treten als Krankheiten manchmal auf. Ein erhöhtes Krebsrisiko ist ebenfalls als typische Rassenkrankheit bekannt.

 

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1 Kommentar zu „Berner Sennenhund: Der großformatige Schmusehund“

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