Übergewicht beim Hund

Übergewicht

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„Ein dicker Hund!“ Dieses geflügelte Wort drückt meistens eine Überraschung aus. Aber dicke Hunde gibt es nicht nur als Sprichwort, sie begegnen uns nicht selten auch im Alltag. Falsche Ernährung kann auch beim Hund zu Übergewicht führen. Je nach Rasse haben Hunde eine unterschiedliche Veranlagung dazu, übergewichtig zu werden.

Wie erkenne ich Übergewicht beim Hund?

So wie manch ein übergewichtiger Mensch seine Pfunde unter der Kleidung kaschiert, so kann der Hund sein Übergewicht unter dem Fell verstecken. Wenn Sie Ihre Fellnase allerdings abtasten, dann können Sie an den Rippen fühlen, ob sie an Gewicht zugelegt hat. Am Ansatz der Rute sollten unter der Haut die Knochen deutlich zu spüren sein.

Die Hüfthöcker sind bei einem schlanken Hund an der Wirbelsäule auch deutlich zu sehen. Anzeichen für zu viel Speck auf den Rippen des Vierbeiners können auch sein:

  • abnehmende Bewegungsfreude
  • Konditionsverlust
  • Atemnot

So kommt der Hund auf die Waage

Spezielle Tierwaagen werden in der Tierhandlung angeboten. Professionelles Wiegen ist beim Tierarzt obligatorisch. Wenn Sie Ihren Hund selbst wiegen möchten, dann führen Sie ihn mit ruhiger Hand und einem Leckerli auf die Wiegefläche. Kleine Hunde können Sie auch mit der Personenwaage wiegen. Prüfen Sie zunächst Ihr eigenes Gewicht und nehmen Sie den Hund anschließend auf den Arm mit auf die Waage. Das Differenzgewicht ist das Gewicht des Hundes.

Übergewicht kann krank machen

Übermäßige Fettpolster sehen nicht nur unschön aus (beim Menschen, wie beim Hund gleichermaßen), sie können auch negative gesundheitliche Folgen haben. Übergewicht kann zu Problemen mit den Gelenken führen und auch die Lungen- und Zwerchfellfunktion kann leiden.

Die Chance, an Tumoren und Allergien zu leiden, steigt mit dem Übergewicht. Ihr Hund kann Probleme mit Bluthochdruck und Diabetes bekommen und auch das Herz und die Nieren, wie auch die Leber können in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei dicken Hunden sinkt auch die Lebenserwartung.

Ein Hund auf Diät

Der Tierhandel bietet auch spezielle Diätfuttermittel an. Diese sollten keinesfalls an gesunde Hunde verfüttert werden. Sprechen Sie die Diät am besten im Vorfeld mit dem Tierarzt ab. Eine falsche Zusammenstellung des Futters kann sonst auch zu Mangelerscheinungen führen.

Das kalorienarme Hundefutter sollte Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Wichtig sind Kalzium, Phosphor, Taurin und Magnesium in der richtigen Dosis. Während Hunde-Diät sollten möglichst wenige Rohfasern verfüttert werden. Sie belohnen den Hund mit Leckerlis? Für die Diät-Zeit gibt es auch spezielle Diät-Leckerlis.

Die erfolgreiche Hunde-Diät

Konsequenz ist wichtig bei jeder Diät. Das betrifft Hunde wie Menschen gleichermaßen. Halten Sie sich genau an den Diätplan und dokumentieren Sie den Diäterfolg genau. Belohnen Sie den Hund weniger mit Leckerlis und mehr mit Schmuseeinheiten oder einem Hundespielzeug.

Beziehen Sie die ganze Familie in den Diätplan mit ein: Es hilft wenig, wenn Ihr Vierbeiner von Ihnen ein Diätfutter gefüttert bekommt, wenn die Oma gleichzeitig unter dem Tisch ihren Kuchen an die Fellnase weitergibt. Führt die Diät zu ersten Erfolgen, dann behalten Sie auch den Jo-Jo Effekt im Blick. Und sorgen Sie für ausreichende Bewegung des Hundes.

 

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