Radfahrer und Hunde

Radfahrer

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Als Radfahrer an einem Hund vorbeiziehen. Das kann manchmal in einer schwierigen Situation münden. Ist der Hund angeleint? Dann kann der Hundehalter in aller Regel den benötigten Sicherheitsabstand zum Radfahrer einhalten. Der Hund hat dann auch keine Möglichkeit, dem Fahrrad hinterher zu jagen. Aber wie sieht es aus, wenn der Hund ohne Leine freiläuft?

Jogger und Radfahrer

Ob Jogger oder Radfahrer, wenn Menschen hurtig an einem Hund vorbeiziehen, da erwacht schon einmal der Jagdinstinkt. Es liegt in der Natur des Hundes, hinterher zu laufen. Dafür wurde er über viele Jahre hinweg gezüchtet. Ein Jagdhund erfüllt genau genommen nur seine Pflicht, wenn er einem Jogger oder einem Radfahrer hinterherrennt.

Zwei Seiten des Konflikts

Läuft ein Hund Radfahrern oder Joggern hinterher, dann sind zwei Parteien von diesem Konflikt betroffen. Da ist zunächst einmal der Hundehalter, der sich natürlich wünscht, dass sein Hund sich dieses Verhalten abgewöhnt. Aber auch der Jogger oder der Radfahrer kann die Situation mit seinem Verhalten beeinflussen. Reagiert er genervt oder sogar aggressiv? Oder vielleicht auch ängstlich? Das kann den ganzen Konflikt verschärfen.

Die Erziehung beginnt im Welpenalter

Wichtige Grundkommandos lernt der Hund am besten im Welpenalter. Für Konflikte mit Radfahrern oder Joggern spielt das Rückrufkommando die wichtigste Rolle. Lassen Sie Ihren Hund erst dann freilaufen, wenn er dieses Kommando perfekt beherrscht.

Ist das Rückrufkommando noch nicht verinnerlicht, so können Sie mit einer Schleppleine spazieren gehen. Ihr Hund genießt dann gewisse Freiheiten, aber Sie haben immer noch die volle Kontrolle darüber, wohin Ihr Vierbeiner läuft. Nutze Sie die Schleppleine immer am Geschirr. Führen Sie Ihren Hund immer an der abgewandten Seite vom Geschehen.

Spiele, die den Jagdtrieb begünstigen

Manche Hundehalter trainieren ihren Hund auch regelrecht darin, Menschen oder Gegenständen hinterher zu rennen. Wer ständig mit Bällen oder Wurfgegenständen trainiert, weckt die Lust, bewegten Objekten hinterher zu jagen. Manche Hundehalter rennen auch aus Spaß vor ihrem Hund fort und ermutigen ihn, hinterher zu rennen.

Das ist als Spiel ganz lustig, aber wenn für den Vierbeiner eine Gewohnheit daraus wird, lebt er dieses Spiel auch bei fremden Menschen aus.

Gejagte Radfahrer

Im Grunde genommen entstehen für mich als Radfahrer oder Jogger keine Pflichten, wenn sich andere ein Haustier zulegen. Das Argument: „Sie haben sich ja selbst falsch verhalten“ darf nicht gelten. Aber auch der Radfahrer oder der Jogger kann dazu beitragen, deeskalierend auf die Situation einzuwirken.

Wenn Sie noch schneller mit dem Fahrrad fahren oder schneller joggen, dann heizt das den Jagdtrieb des Hundes weiter an. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit besser ein wenig. Gehen Sie als Jogger in das Schritttempo über. Das nimmt der Jagd ihren Reiz. Menschen, die Angst vor Hunden haben, neigen zum Erstarren oder sie schauen dem Tier starr in die Augen.

Versuchen Sie stattdessen etwas Abstand zum Hund zu halten, ignorieren Sie den Vierbeiner, so gut wie es geht. Die Chancen stehen gut, dass auch der Hund dann das Interesse an Ihnen verliert.

 

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