Die Konfrontationstherapie gegen Angst vor Hunden

Konfrontationstherapie

Inhaltsverzeichnis

Die Angst vor Hunden kann das Leben von Menschen erheblich einschränken. Denn Hunde können überall auftauchen. Mit Hilfe der Konfrontationstherapie kann es gelingen, einen Canophobiker kontrolliert an einen Hund zu gewöhnen.

Ursachen für die Canophobie

Hunde können gefährliche Tiere sein. Ein Hundebiss bereitet einen Menschen erhebliche Schmerzen und kann ihm im schlimmsten Fall auch einen nicht unbeachtlichen körperlichen Schaden zufügen. Die Angst vor Hunden, die „Canophobie“ hat insofern auch einen realen Aspekt.

Manchmal gibt es ein traumatisches Erlebnis aus der Kindheit, eine sehr unangenehme Begegnung mit einem Hund, die zur Hundeangst führt. Manchmal werden Ängste aber auch auf den Hund übertragen, ohne dass der Vierbeiner wirklich etwas dafürkann.

Der Einstieg in die Konfrontationstherapie

Konfrontation. Genau darum geht es in dieser Therapie. Der Canophobiker muss sich seiner Angst und dem Hund im Besonderen stellen. Das beginnt meistens mit Fotos. Die betroffene Person soll sich zunächst einmal Fotos von Hunden ansehen. Wie reagiert der Canophobiker? Oft treibt schon das Foto den Puls des Betroffenen in die Höhe.

Noch deutlicher wird der Effekt mit Videoaufnahmen. Ein bellender Hund (auch wenn es nur eine Abbildung per Video ist) sorgt zum Reflex, zusammen zu zucken. Die Körpertemperatur steigt, die Atmung wird schneller.

Konfrontationstherapie mit realen Hunden

Dann kommt irgendwann der Zeitpunkt der realen Begegnung mit einem Hund. Hierbei können natürlich nur Hunde eingesetzt werden, die auch dann gelassen reagieren, wenn der betroffene Mensch ängstlich reagiert oder sogar hektisch vor dem Hund davonrennt. Es darf nicht sein, dass dann der Jagdinstinkt des therapeutisch eingesetzten Hunds erwacht.

Große Hund oder kleine Hunde?

Manchmal scheint es sinnvoll zu sein, zunächst die Konfrontation mit kleinen Hunden zu üben. Manche Canophobiker haben allerdings vor kleinen, nervösen Vierbeinern mehr Angst als vor einem großen Hund, der mehr Ruhe ausstrahlt. In diesem Fall ist die Konfrontation mit einem großen Hund zu bevorzugen.

Der Laboreffekt der Konfrontationstherapie

Manchmal kann es auch passieren, dass sich ein sogenannter „Laboreffekt“ einstellt. Der Canophobiker gewöhnt sich während der Therapie an einen speziellen Hund. Die Angst vor diesem Hund ist dann irgendwann gänzlich verflogen. Beim Kontakt zu einem fremden Hund verfällt der Zweibeiner schließlich wieder in das alte Verhaltensmuster. Es kann daher sinnvoll sein, den Kontakt zu unterschiedlichen fremden Tieren zu üben.

Auf dem Hundesportplatz

Die Meisterprüfung einer jeden Konfrontationstherapie für Hundephobiker ist ein Ausflug zum Hundesportplatz. Umgeben von einer Vielzahl an Vierbeinern, die oft sehr lautstark ihren Übungen nachkommen. Hier gibt es die Sicherheit des Laborversuchs nicht mehr, hier ist allen Ortens lautes Bellen zu hören. Wer diese Konfrontation überstanden hat, ist schon einen großen Schritt weitergekommen.

Alte Gewohnheiten überwinden

Nach Abschluss der Konfrontationstherapie ist es wichtig, den Kontakt zu Hunden aufrecht zu erhalten. Wer dem Vierbeiner nachher wieder aus dem Weg geht, verfällt schnell wieder in die alten Rituale. Manch ein ehemaliger Hundephobiker ist heute schon zum stolzen Besitzer eines eigenen Hundes geworden. Die Konfrontation mit Hunden ist dann eine tägliche Übung und eine Selbstverständlichkeit.

 

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1 Kommentar zu „Die Konfrontationstherapie gegen Angst vor Hunden“

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