Welche Maße für ein Hundebett für einen Schäferhund?

Deutscher Schäferhund

Inhaltsverzeichnis

Der Deutsche Schäferhund gehört sicherlich zu den bekanntesten Hunderassen. Und auch zu den ältesten. Schon aus dem siebten Jahrhundert ist dokumentiert, wie die Menschen im germanischen Raum Schäferhunde züchteten. Der Schäferhund gilt als ein guter Hütehund mit einer hohen Konzentrationsfähigkeit. Er ist gehorsam und robust. Bei der Züchtung stand das Aussehen des Vierbeiners zunächst nicht im Vordergrund. Der Deutsche Schäferhund in seinem heute bekannten Aussehen wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Vor allem der preußische Hofrittmeister Max von Stephanitz hatte wesentlichen Einfluss auf die Züchtung des heutigen Deutschen Schäferhundes.

Der Deutsche Schäferhund früher und heute

Der erste Verein für Deutsche Schäferhunde wurde im Jahre 1899 gegründet. Der aufmerksame Vierbeiner wurde bald zu einem beliebten Arbeitshund für die Polizei und auch beim Militär. Im ersten Weltkrieg waren rund 30.000 Schäferhunde an der Front im Einsatz. Im zweiten Weltkrieg waren es sogar 200.000.

In der dunklen Zeit des Dritten Reichs wurde der Deutsche Schäferhund zum Symbol von „typisch deutschen Tugenden“. Dieser Gedanke war in anderen Ländern dann weniger beliebt und so wurde der deutsche Schäferhund international kurzerhand zum „Alsatian“ umgetauft. Heute sieht man den Deutschen Schäferhund nur noch selten als Hütehund von Vieh. Aber als Diensthund bei der Polizei ist er immer noch sehr beliebt. Auch als Wachhund in privaten Haushalten und natürlich als treuer Familienhund ist er gerne gesehen.

Der Charakter des Deutschen Schäferhunds

Der Deutsche Schäferhund tritt sicher und selbstbewusst auf. Er ist seiner Familie gegenüber anhänglich und treu. Er freut sich über Aufgaben und ist fast immer arbeitsbereit. Seine „Will-to-please“ Mentalität ist gut ausgeprägt. Das bedeutet, er versucht seinen Menschen zu gefallen. Deutsche Schäferhunde gelten als kinderlieb und viele seiner Artgenossen vertragen sich auch mit anderen Haustieren recht gut. Fremden gegenüber gibt er sich in aller Regel neutral, wenn er aber eine Gefahr sieht, greift er kurzerhand ein.

Zu wem passt der Deutsche Schäferhund?

Behalten Sie immer im Kopf, dass der Deutsche Schäferhund als Arbeitshund gezüchtet wurde. Entsprechend benötigt er auch seine Auslastung. Gute Erziehung ist bei ihm unverzichtbar. Der Charakter Deutscher Schäferhunde kann je nach Zucht auch unterschiedlich ausfallen. Schäferhunde aus der Leitungszucht verfügen oft über eine niedrige Reizschwelle und einen dominanten Schutz- und Beutetrieb. Erziehen Sie den Schäferhund mit Geduld in Einfühlungsvermögen. So wird er bald zu einem folgsamen Begleiter.

Der Deutsche Schäferhund benötigt klare Anweisungen und bringt dabei gute Leistungen. Er freut sich über Hundesport und Agility Training. Das lastet ihn sowohl körperlich, wie auch geistig aus. Achten Sie darauf, den Vierbeiner im Welpenalter nicht körperlich zu überfordern. Schutzhundesport und Aufgaben, bei denen er seine Sinne und den Verstand einsetzen kann, sind die perfekte Auslastung für die schlaue Fellnase. Fehlt die Auslastung, so kann es vorkommen, dass sich der Deutsche Schäferhund eigene Aufgaben sucht. Und das ist dann nicht immer im Sinne des Hundehalters.

Pflege und Gesundheit des Deutschen Schäferhundes

Das Fell des Schäferhunds ist vergleichsweise einfach zu pflegen. Je länger das Fell, desto gründlicher sollten Sie dieses nach einem Spaziergang von Zweigen und Blättern befreien. Manche Schäferhunde neigen zu Verdauungsproblemen. Vor allem die Umstellung der Ernährung bekommt ihm nicht immer gut. Eine falsche Ernährung kann auch dazu führen, dass ein Deutscher Schäferhund Probleme mit den Gelenken und Knochen bekommt. Die Hunderasse hat eine Tendenz zur Hüftdysplasie. Achten Sie also darauf, dass er im Welpenalter nicht zu sehr belastet wird.

Das Aussehen des Deutschen Schäferhunds

Rüden erreichen eine Größe von 60 bis 65 Zentimetern, Hündinnen werden bis zu 60 Zentimeter groß. Der Deutsche Schäferhund wiegt zwischen 22 und 40 Kilogramm und erreicht ein Lebensalter von bis zu 13 Jahren. Er hat rotbraunes, braunes oder gelbes Langhaar oder Stockhaar. Es gibt auch einfarbig schwarze oder graue Schäferhunde.

Das Hundebett für den Deutschen Schäferhund

Auch ein aktiver Arbeitshund benötigt regelmäßig seinen Rückzugsort. Und das ist dann in aller Regel sein Hundebett. Hier kann er sich erholen und das ist auch seine Schlafstätte. Guter Schlaf ist auch für Deutsche Schäferhunde eine gute Grundlage dafür, am darauffolgenden Tag gute Dienste zu leisten. Das gilt für einen Arbeitshund genauso, wie für den wohl erzogenen Familienhund.

So wie sich Hunde in ihrer Größe und dem Gewicht unterscheiden, so gilt es auch das passende Hundebett in den richtigen Maßen zu finden.

Die passende Größe für das Hundebett

Vor allem die passende Größe ist ein wichtiges Merkmal für die Auswahl des Hundebetts. Achten Sie bei jungen Hunden in diesem Zusammenhang darauf, dass Ihr Schäferhund noch wachsen wird. Ihr Vierbeiner sollte sich im Hundebett bequem strecken können, ohne dass er die Ränder berührt. Rechnen Sie einen Spielraum von ca. 20 Zentimetern ein. Beobachten Sie auch, in welcher Schlafposition Ihr Hund gerne ruht und beziehen Sie dies in die Größe des künftigen Hundebetts mit ein. Hundebetten mit einer Größe von 120 Zentimetern x 80 Zentimetern sind für die meisten Schäferhunde ausreichen. Die Liegefläche ist dann bei ca. 100 Zentimetern x 60 Zentimetern anzusetzen.

Testen Sie auch, ob das Hundebett dem Gewicht des Schäferhunds standhält. Keinesfalls sollte das Tier bis zum Boden durchliegen. Setzen Sie im Zweifelsfall ein Hundebett ein, das eine Nummer größer ist. Besser zu groß als zu klein. Das Hundebett für den Deutschen Schäferhund sollte ein schöner Schlafplatz an einem ruhigen Ort sein und bequem für das Tier sein. Manche Hundehalter legen auch ein Kissen oder eine Decke in das Hundebett.

Beobachten Sie einfach, ob Ihr Hund das mag. Jedes Tier hat hierbei seine ganz eigenen Vorlieben. Denn auch Deutsche Schäferhunde sind ganz individuelle Tiere. Genau das macht sie so interessant.

 

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