Der Hovawart: Ein selbständiger Gefährte

Hovawart

Inhaltsverzeichnis

Nein, der Hovawart ist nicht unbedingt ein Einsteigerhund. Er benötigt einen Hundehalter mit viel Durchsetzungsvermögen und Erfahrung. Denn der Hovawart ist ein sehr selbständiger Hund mit großem Selbstbewusstsein. Bedingungslose Gehorsamkeit, wie Sie es vielleicht von einem deutschen Schäferhund kennen, ist nicht sein Naturell.

Viel Beschäftigung für den Hovawart

Der Hovawart wurde als Gebrauchshunderasse gezüchtet. Er benötigt deshalb immer viel Beschäftigung. Bekommt er diese nicht, dann sucht er sich selbst seine Aufgaben. Und das ist in insbesondere in der Wohnung nicht immer angebracht. Der Hovawart freut sich über sportliche Hundehalter.

Er ist ein prima Begleiter für den Jogger, für den Radfahrer oder auch für den Reiter. Er kann hervorragendes leisten als Schutz-, Fährten oder auch als Rettungshund.

Die Erziehung des Hovawarts

Auf keinen Fall dürfen Sie die Erziehung dieses selbstbewussten Hundes vernachlässigen. Konsequenz und Geduld sind gute Voraussetzungen für den Hundehalter. Fehlt es an Erziehung so kann es passieren, dass sich Ihr Hovawart zu einem sehr dominanten Hund entwickelt, dem jeder Gehorsam fremd ist. Bei unsicheren Hundehaltern sieht sich dieser Vierbeiner in der Pflicht, selbst die Führung zu übernehmen.

Unbeholfenes Verhalten wird er als Ängstlichkeit auslegen. Rechnen Sie damit, dass die Fellnase erst einmal austesten wird, ob Sie denn wirklich als Rudelführer geeignet sind, bevor er sich in das Familienleben einfügt.

Der Hovawart und sein Wesen

Der hübsche Vierbeiner kann zu einem guten Familienhund werden. In früheren Zeiten hatte er auch die Aufgabe des Wächters und so bringt er gute Fähigkeiten mit, seine Familie zu beschützen. Er zeigt sich als sehr nervenstark und seine Reizschwelle ist recht hoch. Gut erzogen ist er sehr freundlich und er hat auch Spaß daran, mit den Kindern zu spielen. Er ist dann auch leicht zu führen.

Wie sieht der Hovawart aus?

Der Hovawart wirkt sehr kraftvoll und seine Gangart ist recht raumgreifend. Er gehört zu den mittelgroßen Hunden und er verfügt über einen leicht gestreckten Körper. Sein Haar ist lang und leicht gewellt. Sehr dominant ist sein kräftiger Kopf mit einer breit gewölbten Stirn.

Der männliche Hovawart erreicht eine Widerristhöhe von bis zu 65 Zentimeter. Die Hündinnen sind etwa 5 Zentimeter kleiner. Rüden bringen bis zu 40 Kilogramm auf die Waage. Das Haarkleid dieses Vierbeiners kann schwarz oder blond sein. Es gibt auch den Hovawart mit schwarzem Grundhaar und mittelblonden Abzeichen.

Die Geschichte des Hovawarts

Der Name „Hovawart“ leitet sich von den Begriffen „Hof“ und „Wart“ ab. Also ein Name für Hunde, die den Hof bewachen. Dieser Begriff kam bis zum 19. Jahrhundert für viele Wachhunde zum Einsatz. Ganz unabhängig von der Rasse und dem Aussehen.

Der erste Zuchtversuch mit diesen Hunden ist aus dem Jahr 1922 bekannt. Es war das Ziel, einen Hund zu züchten, dem die perfekten Eigenschaften eines Wachhundes in die Wiege gelegt war. Seit 1937 ist der Hovawart als eigenständige Rasse anerkannt.

 

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Über den Autor

1 Kommentar zu „Der Hovawart: Ein selbständiger Gefährte“

  1. Ich lebe schon seit 30 Jahren mit Hovawarten zusammen. Das Foto zeigt keinen typischen Vertreter seiner Rasse. Rüden werden 63-70 cm, Hündinnen 58-65 cm. Das Gewicht ist auch entsprechend höher.

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