Alaskan Malamute: Schlittenhund und Kraftpaket

Alaskan Malamute

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Sie können es auf den ersten Blick erkennen: Der Alaskan Malamute gehört zu den Schlittenhunden. Flüchtig betrachtet könnte er sogar mit dem Siberian Husky verwechselt werden. Verbringt er sein Leben zusammen mit einer Familie, die in der gemäßigten Klimazone lebt, dann stellt er besondere Ansprüche an den Hundehalter.

 

Das Äußere des Alaskan Malamute

 

Der Alaskan Malamute ist der kraftvollste und gleichzeitig auch der größte der Schlittenhunde. Sein Körperbau ist kompakt, er hat starke Schultern und eine tiefsitzende Brust. Ideale Voraussetzungen um schwere Lasten zu ziehen. Seine Ohren sind dreieckig und vergleichsweise klein, die mandelförmigen Augen braun. Er trägt seine Rute aufrecht und gewunden über den leicht abfallenden Rücken. Sein Fell verfügt über eine ölige Unterwolle und abstehendem Deckhaar. Ein hervorragender Schutz vor Kälte. Das Fell kann hellgrau bis schwarz sein und es verfügt über weiße Abzeichen. Wenige Exemplare sind komplett weiß. Die Rüden erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 63 Zentimetern, die Hündinnen können bis zu 58 Zentimeter groß werden.

 

Der Schlittenhund der Eskimos

 

Die nordische Herkunft des Alaskan Malamute ist schon anhand seines Namens abzulesen. Seine ursprünglichen Züchter waren die Mahlemut Inuit, ein nomadisches Eskimovolk aus dem Nordwesten von Alaska. Für den Zug der Schlitten wurde ein starker und zuverlässiger Hund benötigt. Die Zucht erfolgte gemäß der Auswahl der leistungsfähigsten Tiere. Auch bei der Jagd und dem Fischfang, manchmal sogar als Wachhund, leistete der Alaskan Malamute hervorragende Dienste. Die gezielte Zucht begann erst im Jahre 1926. Der Rassestandard wurde im Jahre 1935 durch den American Kennel Club definiert.

 

Die Erziehung des Alaskan Malamute

 

Erziehen Sie das Kraftpaket der Schlittenhunde von Anfang an mit klaren und verlässlichen Regeln. Der große Hund könnte anderenfalls darüber nachdenken, selbst die Führung im Rudel Ihrer Familie zu übernehmen. Dieser Schlittenhund ist ein Tier für Anfänger. Sie benötigen viel Geduld bei seiner Erziehung. Wenn Sie seine Anerkennung erworben haben, dann haben Sie einen kooperativen Partner an Ihrer Seite. Erziehen Sie ihn mit liebevoller Konsequenz, niemals mit Härte.

 

Diese Beschäftigung liebt der Alaskan Malamute

 

Der Alaskan Malamute wurde dafür gezüchtet, Schlitten zu ziehen. Vielleicht kann er im Winter auch in unseren Regionen dieser Aufgabe nachkommen. Alternativ bietet sich auch das Weight Pulling an. Hierbei zieht der Schlittenhund einen Wagen, der mit Gewichten gefüllt ist, die seinem Körpergewicht angepasst wurden. Dieses Training ist allerdings nur für ausgewachsene Hund zu empfehlen. Gehen Sie niemals ohne Leine mit dem nordischen Hund spazieren, sein Jagdtrieb ist stark ausgeprägt.

 

Die Gesundheit

 

Wenn Sie den großen Schlittenhund bei einem vereinsangehörigen Züchter kaufen, dann ist das meistens schon die beste Grundvoraussetzung für die Gesundheit des Tiers. Manche Schlittenhunde leiden unter der Hüftdysplasie. Andere haben Probleme mit der Hauterkrankung der Zink-reaktiven Dermatose. Für kalte Temperaturen ist er optimiert, in der Hitze fühlt er sich nicht wohl. Und das schon ab Temperaturen von 15 Grad Celsius. Sorgen Sie im Sommer immer für ein schattiges Plätzchen und ausreichend Wasser.

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1 Kommentar zu „Alaskan Malamute: Schlittenhund und Kraftpaket“

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